Die 5 Elemente der Chinesischen Ernährungslehre

Fünf Elemente


Seit tausenden von Jahren bedient sich die traditionelle chinesische Medizin (TCM) eines ganzheitlichen Ernährungssystems, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten und bereits eingetretene Störungen im Organismus zu beheben.


Die chinesische Ernährungslehre (im Westen gleichgestellt mit der Ernährung nach den 5 Elementen) ist mit Akupunktur, Kräuterheilkunde, Tui Na/Shiatsu und Tai Ji/Qi Gong eine der 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Sie ist eine auf die persönlichen Bedürfnisse und den gesundheitlichen, konstitutionellen, emotionalen und saisonalen Zustand eines jeweiligen Menschen abgestimmte Ernährungsform. Diese Ernährungslehre wendet jahrtausendealte Erfahrung abgestimmt auf unsere westliche Ernährung an.


"Alle großen Meister der Antike haben über die Wichtigkeit von Diätetik gesprochen. Es gibt keine erfolgreiche Therapie ohne Ernährungsumstellung!" (Claude Diolosa)

Die traditionelle chinesische Ernährungslehre beurteilt Lebensmittel ebenso wie Heilkräuter nach ihrer Wirkung auf den Körper. Jedes Nahrungsmittel kann präventiv und als begleitende Maßnahme eingesetzt werden.

Man unterscheidet die Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung: kalt, kühl, neutral, warm und heiß und nach den fünf Geschmacksrichtungen: sauer, bitter, süß, scharf und salzig. Diese Zuordnung entspricht den Fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Man spricht deshalb auch vom "Kochen nach den fünf Elementen".


Mit der Auswahl der individuell passenden Nahrung kann man die eigene Lebenskraft, "das Qi", positiv beeinflussen. Sie kann auf angenehme Weise helfen, die psychische und physische Gesundheit zu erhalten bzw. wieder zu finden. Essen ist nicht nur Genuss, sondern unsere Quelle für Wohlbefinden und Gesundheit. Über die Nahrung wird der größte Teil jener Energie aufgenommen, der zur Bewältigung der täglichen Anforderungen und zur Abwehr von Krankheiten nötig ist.


"Im Frühling wird der Mensch geboren, im Sommer wächst er, im Herbst fährt er die Ernte ein und im Winter soll er ruhen".